VDS würdigt 2026 das Ehrenamt im deutschen Sport
Der Verband Deutscher Sportjournalisten verleiht das „Goldene Band“ 2026 an die Ehrenamtlichen im Sport hierzulande. Es ist die älteste Sportauszeichnung Deutschlands, sie wurde vor genau 100 Jahren ins Leben gerufen. Geehrt werden Sportlerinnen und Sportler sowie Persönlichkeiten, die sich durch ihr soziales Engagement mit sportlichem Hintergrund verdient gemacht haben.
Das „Goldene Band“ 2026 wird im Rahmen des Gala-Abends des Verbandes Deutscher Sportjournalisten am 20. April in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin vergeben. Fußballweltmeister Philipp Lahm überreicht die Auszeichnung an Vertreter:innen des Ehrenamts, angeführt von Thomas Weikert. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes nimmt an diesem Abend das „Goldene Band“ im Namen der fast 8,8 Millionen ehrenamtlich tätigen Menschen im deutschen Vereinssport entgegen (Foto: VDS).
„Es ist den Sportjournalistinnen und Sportjournalisten ein großes Anliegen, das Ehrenamt im deutschen Sport zu würdigen. Ohne die Ehrenamtlichen gäbe es den deutschen Sport in dieser Breite nicht“, begründet VDS-Präsident André Keil die Auszeichnung. „Wir wollen hier das soziale Engagement, das Wirken für den Zusammenhalt und die Solidarität in der Gesellschaft auszeichnen – das sind die Grundpfeiler der Demokratie.“
Den Gala-Abend des VDS wird Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eröffnen. Kommendes Jahr darf der Verband Deutscher Sportjournalisten dann seinen 100. Geburtstag in Berlin feiern. Das 1926 in Berlin ins Leben gerufene „Goldene Band“ gab es jahrzehntelang für herausragende sportliche Leistungen.
Seit 2014 stellen die Sportjournalistinnen und Sportjournalisten das soziale Engagement im Sport in den Mittelpunkt. Voriges Jahr wurde der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther in München für sein Kinder-Projekt „Beweg dich schlau“ ausgezeichnet.
Text: vds // Aufmacherfoto: GES-Sportfoto/Markus Gilliar

